Herbstzeit ist Kürbiszeit

Endlich gibt es sie wieder: Die orangefarbenen, gelben, weißen, grünen oder grauen Kolosse, die sich so lecker zu Kürbissuppen, Pumpkin Pies oder Chutneys verarbeiten lassen. Aber nicht nur für den Gaumen sind Kürbisse ein Schmaus, auch als Deko-Objekt dürfen sie im Herbstgarten nicht fehlen. Was wären auch kalte Herbstnächte ohne eine Kürbislaterne?  Doch muss es immer die Halloween-Fratze sein? Oder vielleicht doch? Wir haben ein paar interessante Kürbisideen getestet.

Jack O. wäre neidisch: Kürbislaternen mal anders!

pumpkin-199371_1920Auch wenn Kürbisbauern mittlerweile mehr als 100 verschiedene Sorten von Speisekürbissen anbauen, unser Deko-Star ist eindeutig der klassisch-orangefarbene Halloween-Kürbis. Es gibt ihn in unterschiedlichsten Größen und Formen, die der Kreativität kaum Grenzen setzen. Und ehrlich gesagt: Manchmal braucht er auch gar nicht bearbeitet werden. Leuchtend orangefarbene Kürbisse am Hauseingang auf der Terrasse und im Gartenbeet machen per se schon viel her und bringen Farbe und frischen Wind in den Herbstgarten. Spätestens am Halloweenabend des 31. Oktober wird es Zeit für eine klassische „Jack O.-Laterne“ – also den ausgehöhlten und mit Fratzengesichtern geschnitzten Kürbis. Schnitzmuster findet Ihr zum Beispiel hier, ansonsten lasst Euch von Eurer Phantasie treiben.

Tipp: Damit der Kürbis nicht zu schimmeln beginnt, vor dem Bearbeiten mit Klarlack einsprühen und erst nach der Trockenzeit schneiden!  

Ein Kürbis zum Bohren

img_2608Die Kürbislaterne geht übrigens auch ganz ohne Fratzen. Eine kinderleichte, aber eindrucksvolle Variante ist ein Lochmuster. Hierzu bohrt Ihr einfach mit dem Bohrer Löcher in den Kürbis und ordnet diese ganz nach Belieben an.

Ebony & Ivory

img_2635Unsere erste Kürbisfratze haben wir in einen schwarzen Kürbis geschnitten – der wirkt sogar tagsüber ganz schön angsteinflößend und ist eine ungewöhnliche Alternative zu seinen orangefarbenen Kollegen. Dazu besprüht Ihr einfach einen Halloween-Kürbis mit schwarzem Lack und schnitzt nach der Trockenzeit die Fratze. So bekommt Ihr die verruchte Mischung aus Schwarz und Orange an den Schnittstellen. Natürlich könnt Ihr den Kürbis auch nach dem Schnitzen erst lackieren, dann fehlt aber der Orange-Kontrast.

img_2636Neben unserem schwarzen Kürbis steht ein weißer! Und für den mussten wir nicht viel tun – außer Schnitzen. Denn heute züchten die Kürbisbauern sogar weiße Speisekürbisse. Mit etwas Glück findet Ihr sie am Kürbisstand am Straßenrand. Falls nicht, dann greift einfach zur weißen Spraydose und lackiert einen orangefarbenen Kürbis genauso wie den schwarzen.

Ein Kürbistopf als Pflanzenaccessoire

img_2612Aber nicht nur als Laterne eignet sich unser Kultgemüse. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Kürbistopf als herbstliches Blumenarrangement? Wir haben dazu einen orangefarbenen Kürbis nach dem Klarlacken geköpft und ausgehöhlt. Wenn Ihr mit lebenden Blumen bepflanzen wollt, solltet Ihr anschließend ein paar Löcher in den Boden bohren. Dann packt ihr eine Plastiktüte in den Kürbis, schneidet ebenso ein paar Öffnungen in deren Boden und überschüssiges Plastik an den Rändern ab. Dann mit Erde füllen und Pflanze setzen. Der Kürbistopf wirkt auch mit einem Gesteck aus Trockenblumen.

Kürbis auf dem Tisch

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Kürbis schmeckt nicht nur hervorragend am Tisch, er macht sich dort auch bestens als Deko-Objekt. Eine Schale Zierkürbisse unterschiedlichster Formen gepaart mit bunten Blättern und Kastanien bringt Herbststimmung an die Tafel. Wir haben etwas veredelt und unsere Zierkürbisse mit silbernem Lack besprüht. Einzeln oder im Arrangement – wir finden unsere silbernen Lieblinge immer eine Augenweide!

Und was macht Ihr mit einem Kürbis?

 

Weiterführende Links:
Halloween-Wissen und Party-Ideen

Halloween-Rezepte

Ungewöhnliche Schnitzvorlagen zum Ausdrucken

 

 

 

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