Ein neuer Look fürs Zuhause – im Handumdrehen!

Wie zaubert man in nur wenigen Minuten ein komplett neues Ambiente? Mit einem neuen Pflanztopf samt schickem Grün! Denn vorbei sind die Zeiten, in denen ein einsamer Kaktus sterile Einrichtungen eher verunstaltete, als verschönerte. Heute zählen Zimmerpflanzen zum guten Ton und mixen sich in jedes Interieur! Und:  Gefäße zum Pflanzen bieten unglaublichen Gestaltungsspielraum. Wir zeigen Euch, wie…

fern-195876__480Ihr habt den Look Eures Wohn-, Ess- oder Schlafzimmers satt? Dann wird es Zeit für Veränderung! Ihr könntet nun die Wandfarbe ändern, neue Möbel kaufen – oder ganz simpel und einfach ein paar Zimmerpflanzen integrieren. Farne zum Beispiel, wachsen nicht nur in heimischen Wäldern und Gärten, sondern verzaubern mit ihren schmucken Wedeln jede Wohnung. Die Pflanzen sind sehr pflegleicht, brauchen wenig Licht und eignen sich daher auch für etwas dunklere Ecken. Nur das Gießen sollte man nicht vergessen. Anders der „Elefantenfuß“ – eine beliebte Zimmerpflanze aus Mexiko, die sogar monatelang ohne Wasser auskommt. Dafür braucht sie einen hellen Standort.

Palmen sorgen automatisch für mediterranen Flair, sipalmend aber von Natur aus Sonnenanbeter und brauchen zum guten Gedeihen Temperaturen über 16 Grad Celsius. Das gewisse Extra für den Wohnraum verleihen Gräser. Und wie wäre es mit einer schicken sukkulenten Grünpflanze auf dem Esszimmertisch, wie etwa der Aloe Vera?

Blumentopf, Pflanzkübel oder Pflanzgefäß?

Egal, wonach es Euch verlockt, die Auswahl an Zimmerpflanzen ist riesig und hier lohnt es sich nach den Standortansprüchen der Pflanze zu experimentieren. Das funktioniert mit dem entsprechenden Pflanzgefäß. Unter „Blumentopf“ versteht man kleine, runde, meist zylinderförmige Gefäße – optimal geeignet zum Beispiel für Kräuter und kleine Pflanzen. „Blumen- oder Pflanzkübel“ sind größere Behälter, die viel Platz für Pflanzensubstrat bieten und daher auch für größere Grünpflanzen, Palmen oder Stämme geeignet sind. Die Form ist eine Frage der persönlichen Ästhetik: Es muss gefallen und optisch ein harmonisches Bild mit der Pflanze ergeben. Dann sollte man noch die Wuchshöhe und Wurzeltätigkeit der Pflanze in Erwägung ziehen. Schmale, hohe Pflanzgefäße eignen sich zum Beispiel sehr gut für tiefwurzelnde Pflanzen. Flachwurzler, die sich ausbreiten, hält man standfest und sicher mit einem eckigen Pflanztopf. Quadratische oder rechteckige Formen bieten mehr Standfläche und kippen nicht so schnell. Generell gilt: Je breiter die Basis an der Unterseite, umso stabiler der Stand.

Top-4-Materialien für Indoor-Pflanztöpfe

Beim Blumentopf selbst könnt Ihr kreativ werden und mit Eurem Einrichtungsstil mixen. Ästhetik spielt hier genauso eine Rolle wie Einsatzort, Materialbeschaffenheit und Pflege.

Fiberglas – modernes Multitalent

FiberglasDie Materialmischung aus glasverstärktem Kunststoff ist heute der Liebling vieler Hobby-Gärtner. Das Material ist sehr lange haltbar, robust und pflegeleicht. Gut gemacht, lassen sich Indoor-Blumentöpfe aus Fiberglas optisch kaum von Stein, Ton, Terrakotta oder Beton unterscheiden. Sie haben wenig Eigengewicht und eignen sich daher besonders auch als Pflanzkübel für großen Pflanzen und Stauden, die sich darin auch mal zum Putzen verrücken lassen.

Kunststoff: Hip und Trendy

Kunsstoff PinkPflanzgefäße aus Kunststoff sind der Renner. Warum?  Sie sind leicht, UV- und wetterbeständig, verhältnismäßig kostengünstig und extrem langlebig. Mit Wasser und Schwamm lassen sie sich kinderleicht reinigen. Kunststoff-Blumentöpfe gibt es in allen erdenklichen Farben und Formen. Ein besonderes Highlight sind beleuchtete Pflanztöpfe  – Tag und Nacht setzen die Pflanzgefäße tolle Farbakzente in Wohnzimmer, Flur oder zum Beispiel am Küchenfenster.

Wasserhyazinthe: Ein Blumentopf für den Umweltschutz

Ihr mögt es lieber natürlich? Dann sind Blumentöpfe aus Wasserhyazinthe vielleicht genau Euer Ding. Möbel und Wohnaccessoires aus Wasserhyazinthe zeichnen sich durch eine lange Haltbarkeit und hohe Strapazierfähigkeit aus. Mittels Wasserdampf werden die Stängel biegsam gemacht und von professionellen Flechtern per Hand zur Möbeln und Pflanzgefäßen in verschiedenen Flechtmustern verarbeitet.

wasserhyazintheJedes Produkt gleicht daher einem Unikat. Die fertigen Korb- und Flechtwaren sind extrem pflegeleicht: Mit einem feuchten Tuch wischt man sie gelegentlich ab. Wer die Optik auffrischen möchte, betupft die guten Stücke alle ein bis zwei Jahre mit einem Schwamm mit pflanzlichem Salatöl. Der natürliche Rohstoff harmoniert mit fast jedem Einrichtungsstil. Und das Beste daran: Die Sumpfpflanze Wasserhyazinthe verbreitet sich rasend schnell, verschlammt Gewässer und gilt daher in vielen Teilen Asiens als Plage. Effizient und nachhaltig nutzt man dort daher diesen ständig nachwachsenden Rohstoff zur Produktion von Flechtmöbeln – und tut gleichzeitig etwas für den Umweltschutz.

Polyrattan: Evergreen für Lounge-Ambiente!

UPolyrattennd wieder ein Flechtmaterial: Polyrattan! Blumentöpfe aus dem hochwertigen Kunststoffmaterial sorgen für Lounge-Feeling und sind sehr pflegeleicht. Sie haben ein sehr geringes Eigengewicht und eignen sich daher bestens für größere Zimmerpflanzen. Wenn Ihr Eure Palme im Polyrattan-Pflanztopf im Sommer lieber auf der Terrasse ansehen möchtet – kein Problem. Das Material ist sehr witterungsbeständig, trotzt Sonne, Wind und Wetter und kann daher ganz flexibel eingesetzt werden.

 

 

Also nichts wie ran an die Indoor-Grünoase…

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