Auf die Sättel, fertig, los!

Heute ist Sommeranfang, wir genießen die längsten Tage des Jahres und kaum Regen ist in Sicht. Beste Bedingungen, sich am Wochenende mal wieder auf den Drahtesel zu schwingen, um der brütenden Hitze in der Großstadt zu entkommen. Radfahren macht Spaß, ist gesund, entspannt und entführt uns in Landschaften, die man mit dem Auto meist gar nicht erreicht. Habt Ihr Lust auf einen inspirierenden Wochenendtrip oder vielleicht sogar einen Radurlaub? Tipps für Planung und Equipment lest Ihr hier.

 Vorbereitung ist die halbe Miete…


…und beginnt nicht erst bei der Routenplanung. Eine Faustregel: 50 bis 80 Kilometern sind auf einer Tagesetappe drin – doch dafür braucht man schon gute Kondition. Wer seinen persönlichen Fitnesslevel einfach mal austesten möchte, legt an zwei bis drei Tagen hintereinander die gleiche Distanz zurück. Das hilft, die Kondition richtig einzuschätzen und entsprechend realistisch zu planen. Man sollte auch immer ein wenig Zeitpuffer einkalkulieren: Mancher, auf der Karte ausgewiesene Radweg entpuppt sich in der Realität als Schiebestrecke. Und hin und wieder spielt auch einfach das Wetter nicht mit.

Der Wolkenbruch kann kommen!


Apropos Wetter: Sollte tatsächlich mal ein plötzlicher Regenguss den Radtrip stören, ist das Equipment entscheidend: Ein Schutzblech darf bei schlechtem Wetter nicht fehlen. Es hält Schmutz und Spritzwasser von Kleidung und Rücken fern und verhindert das schnelle Auskühlen des Körpers. Wer nicht immer ein Schutzblech mit sich herumfahren möchte, wählt zum Beispiel ein mobiles Exemplar. Ist die Halterung einmal montiert, kann man das Schutzblech sekundenschnell per Schnellverschluss anbringen oder entfernen. Wer Transporttaschen dabei hat, sollte diese unbedingt auf die Wasserdichte checken.  Schon das kleinste Loch kann den Urlaub im wahrsten Sinne des Wortes verhageln.

Bike-Packing leicht gemacht!


Wer mehrere Tage mit dem Rad unterwegs ist, steht vor der Frage des Gepäcks: Organisiert man gleich einen Transport oder fährt man seine sieben Sachen auf dem Rad mit. Trackingräder eignen sich in dem Fall am besten. Auf dem Gepäckträger können Packtaschen montiert werden, die gut bis zu 25 Kilogramm Inhalt fassen. Praktisch: Moderne Gepäcksysteme klicken die Transporttaschen mit einem Drei-Punkt-Klicksystem in die Befestigung ein. So können sie blitzschnell wieder abgenommen werden, zum Beispiel bei einer Raststation. Schwere Sachen packt man ganz nach unten, leichtere Artikel oben drauf, damit man sie schnell erreichen kann. Anspruchsvolle Biker setzen auf hochwertige Touringsets, die den Schwerpunkt des Rads nicht verlagern. So bleibt man trotz Gepäck agil und wendig auf dem Bike. Bis zu 25 Kilogramm lassen sich damit transportieren und ganz bequem bei einem Etappenstopp aus der Halterung ein- und ausklicken!

Das Wichtigste parat haben

Neben dem Reisegepäck braucht man Werkzeug, mobiles Licht und ein kleines Erste-Hilfe-Kit. Im Fall der Fälle hat niemand Lust stundenlang in Gepäcktaschen nach den Reparaturutensilien oder einem Pflaster zu kramen. Dafür hat man eine wasserfeste Satteltasche, in der auch Schlüssel und kleine Wertsachen gut verstaut werden können. Bei einem Zwischenstopp nimmt man das Täschchen einfach mit. Zu guter Letzt empfiehlt sich noch eine Lenkertasche mit Halterung für ein GPS-Gerät oder Smartphone. So bleibt Ihr immer auf der richtigen Strecke.

In diesem Sinne: Happy Biking!

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